Gesetzliche Grundlagen
Tätigkeiten mit
gentechnisch veränderten oder pathogenen Organismen unterliegen verschiedenen
gesetzlichen Grundlagen. Zum einen gilt es die Bevölkerung und die Umwelt vor
schädlichen Auswirkungen zu schützen und zum anderen müssen die Arbeitnehmenden
geschützt werden. Bei gewissenbestimmten Tätigkeiten sind
zudem die Schnittstellen zu anderen Bereichen wie Chemiesicherheit,
Strahlenschutz oder Produktion zu berücksichtigen. Im folgenden sind die
wichtigsten gesetzlichen Grundlagen aufgeführt, die beim Umgang mit Organismen
zur Anwendung kommen könnten. Die Texte der Gesetze und Verordnungen resp. Links können auf dem Server von b-safe unteroder auf der separaten CD in der Kursdokumentation eingesehen werden. Alle nachfolgenden Internetadressen sind zusätzlich am Ende
dieses Dokumentes
in einer Liste zusammengefasst.
1.
Umwelt- und
Bevölkerungsschutz
Bundesgesetz über die Bekämpfung übertragbarer Krankheiten
Epidemiengesetz,
(EpG)
Loi sur les épidémies
Legge sulle epidemie
Bundesamt für Gesundheit (BAG)
Office fédéral de la santé publique (OFSP)
Ufficio federale della sanità pubblica (UFSP)
Swiss Federal Office of Public Health (SFOPH)
Bundesgesetz über den Umweltschutz
Umweltschutzgesetz (USG)
Loi sur la protection de l’environnement (LPE)
Legge sulla protezione dell’ambiente (LPAmb)
Federal law on the
protection of the environment (not legally binding translation)
Bundesamt für Umwelt,
Wald und Landschaft (BUWAL)
Office fédéral de
l’environnement, des forêts et du paysage (OFEFP)
Ufficio federale dell’ambiente,
delle foreste e del paesaggio (UFAFP)
Swiss Agency for the environment,
forests and landscape (SAEFL)
Gentechnikgesetz German French Italian English
(not legally binding translation)
Das oberste Ziel der
drei Gesetze
ist Mensch und Umwelt vor schädlichen Auswirkungen von gentechnisch verändertern und pathogenern Organismen zu schützen.
Im
Umweltschutzgesetz gilt es insbesondere das Kapitel 3 zu berücksichtigen: Ein Umgang
mit Organismen hat so zu erfolgen, dass Mensch und Umwelt nicht gefährdet
werden. Im weiteren sieht der Bundesrat für gentechnisch veränderte oder
pathogene Organismen eine Bewilligungs- resp. Meldepflicht für das Freisetzen,
das Inverkehrbringen oder für den Umgang im geschlossenen System vor. Der
genaue Ablauf zum Verfahren wird in der Einschliessungs- resp.
Freisetzungsverordnung wiedergegeben.
Im Epidemiengesetz gilt es insbesondere die Artikel
29, 29a-e zu berücksichtigen. Das Epidemiengesetz umfasst durch Erreger
verursachte Krankheiten, die unmittelbar oder mittelbar auf den Menschen
übertragen werden können. Für diejenigen Personen, die mit solchen Erregern
arbeiten, solche freisetzen oder solche inverkehrbringen möchten, besteht eine
Melde- resp. Bewilligungspflicht. Genauere Ausführungen hierzu finden sich in
der Einschliessungs- resp. Freisetzungsverordnung.
Gentechnikgesetz: Der Zweck
dieses Gesetzes ist Mensch, Tier und Umwelt vor dem Missbrauch der
Gentechnologie zu schützen. Verschiedene Massnahmen wie Artenschutz, Würde der
Kreatur, Wahlfreiheit der Konsumentinnen und Konsumenten oder der Information
der Öffentlichkeit sollen dies sicherstellen. Dieses Gesetz trat am 1. Januar
2004 in Kraft. Die notwendigen Anpassungen verschiedener Verordnungen wie z.B. der
Einschliessungs- oder der Freisetzungsverordnung sind in Arbeit.
Einschliessungsverordnung (ESV)
Ordonnance sur l’utilisation
confinée (OUC)
Ordinanza sull’impiego confinato (OIConf)
Ordinance on the
contained use (CO, not legally binding translation)
Bundesamt für Gesundheit
(BAG)
Office fédéral de la santé publique (OFSP)
Ufficio federale della sanità pubblica (UFSP)
Swiss Federal Office of Public Health (SFOPH)
Bundesamt für Umwelt,
Wald und Landschaft (BUWAL)
Office fédéral de l’environnement,
des forêts et du paysage (OFEFP)
Ufficio federale dell’ambiente,
delle foreste e del paesaggio (UFAFP)
Swiss Agency for
the environment, forests and landscape (SAEFL)
Die
Einschliessungsverordnung stützt sich auf das Umweltschutz- und Epidemiengesetz
ab. Sie regelt den Umgang mit Organismen in geschlossenen Systemen. Tätigkeiten
mit Organismen in Forschungs- oder Diagnostiklaboratorien, Gewächshäuser, Tier-
und Produktionsanlagen unterliegen einer Aufzeichnungs-, Melde- oder
Bewilligungspflicht. In jedem Fall ist eine Risikobewertung vorzunehmen, bei
der das Risiko für Mensch und Umwelt ermittelt werden muss. Je nach Risiko und
Art der Tätigkeit sind geeignete Sicherheitsmassnahmen zu ergreifen (Art. 10,
Anhang 4). Bei Tätigkeiten, bei denen das Risiko für den Menschen im
Vordergrund steht, ist das BAG die zuständige Bewilligungsbehörde. Bei allen
übrigen Tätigkeiten ist es das BUWAL. Die Überprüfung der Sicherheitsmassnahmen
werden von der kantonalen Fachstelle vorgenommen.
Freisetzungsverordnung (FrSV)
Ordonnance sur la
dissémination dans l’environnement (ODE)
Ordinanza sull’emissione
deliberata nell’ambiente (OEDA)
Ordinance
on the release of organisms into the environment (RO, not legally
binding translation)
Bundesamt
für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL)
Office fédéral de
l’environnement, des forêts et du paysage (OFEFP)
Ufficio federale
dell’ambiente, delle foreste e del paesaggio (UFAFP)
Swiss Agency for
the environment, forests and landscape (SAEFL)
Die
Freisetzungsverordnung regelt den Umgang mit Organismen in der Umwelt. Wer
gentechnisch veränderte oder pathogene Organismen freisetzen oder
inverkehrbringen will benötigt eine Bewilligung. Für Freisetzungsversuche ist
die zuständige Bewilligungsbehörde das BUWAL (Art. 7). Es erteilt die
Bewilligung nur, sofern das BAG, das BVET und das BLW dem Versuch zustimmen.
Für das Inverkehrbringen ist die für das jeweilige Produkt zuständige
Bundesstelle (Art. 13) zuständig, wobei das BAG und das BUWAL gegebenenfalls
das BVET und das BLW zustimmen müssen.
Verordnung
über den Schutz vor Störfällen
Störfallverordnung
(StFV)
Ordonnance sur les
accidents majeurs (OPAM)
Ordinanza del 27 febbraio
1991 sulla protezione contro gli incidenti rilevanti (OPIR)
Bundesamt für
Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL)
Office fédéral de
l’environnement, des forêts et du paysage (OFEFP)
Ufficio federale dell’ambiente,
delle foreste e del paesaggio (UFAFP)
Swiss Agency for
the environment, forests and landscape (SAEFL)
: Die Verordnung stützt
sich auf das Umweltschutzgesetz ab. Von ihr werden alle Betriebe erfasst, in
denen mit gentechnisch veränderten oder pathogenen Organismen der Gruppe 3 und
4 umgegangen wird (z.B. Bacillus anthracis, Maul- und Klauenseuche Virus, AIDS-VirusHIV u usw.). Die
Störfallverordnung regelt nicht den Normalfall, sondern sie soll vielmehr die
Bevölkerung und die Umwelt vor schweren Schädigungen infolge von Störfällen
schützen. Wer der Störfallverordnung unterworfen ist, muss einen Kurzbericht
einreichen, der unter anderem eine Risikobewertung gemäss
Einschliessungsverordnung enthält (Art. 5). Des weiteren sind die Anhänge 2.2
und 3.2 zu berücksichtigen. Beispielsweise muss der Betrieb über eine Liste mit
Arbeits- und Aufbewahrungsort dieser Organismen verfügen.
Verordnung
über die Umweltverträglichkeitsprüfung
Verordnung über die
Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPV)
Ordonnance relative à
l’étude de l’impact sur l’environnement (OEIE)
Ordinanza concernente
l’esame dell’impatto sull’ambiente (OEIA)
Bundesamt
für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL)
Office fédéral de
l’environnement, des forêts et du paysage (OFEFP)
Ufficio federale
dell’ambiente, delle foreste e del paesaggio (UFAFP)
Swiss Agency for
the environment, forests and landscape (SAEFL)
: Für die Errichtung
oder die Änderung einer bestehenden Anlage, in der eine Tätigkeit der Klasse 3
oder 4 durchgeführt wird, ist eine Umweltverträglichkeitsprüfung nötig. Die
Prüfung muss Aufschluss darüber geben, ob eine Anlage der
Umweltschutzgesetzgebung entspricht (Art. 3). Der Bericht wird bei der
zuständigen Behörde eingereicht (Art. 7-11). Das massgebliche Verfahren richtet
sich nach dem kantonalen Recht (Art. 5, Anhang Punkt 80.8).
Tierseuchengesetzgebung
Bundesamt
für Veterinärwesen (BVET)
Office
vétérinaire fédéral (OVF)
Ufficio
federale di veterinaria (UFV)
Federal
veterinary office (FVO)
Institut für
Viruskrankheiten und Immunprophylaxe (IVI)
Institute for virology and
immunoprophylaxis (IVI)
Organisation mondiale de la santé
animale
World organisation for animal health
Gemäss Artikel 27
Absatz 4 des Tierseuchengesetzes muss jeder der pathogene Mikroorganismen hält
oder damit umgeht alle Massnahmen ergreifen, damit keine Schäden für Mensch und
Tier entstehen. Gemäss Tierseuchenverordnung (TSV) gelten für hochansteckende
Tierseuchen (Liste A des Internationalen Tierseuchenamtes; Art. ) besondere
Bestimmungen. Mit solchen Organismen darf nur am Institut für Viruskrankheiten
und Immunprophylaxe (IVI) umgegangen werden (Art.49 TSV). Das BVET kann im
Einvernehmen mit dem zuständigen Standortkanton Ausnahmen gewähren und bestimmt
dabei die Sicherheitsvorkehrungen und Kontrollen. Die Melde- resp.
Bewilligungsgesuche nach ESV bilden dabei die Grundlage zur Erteilung der Ausnahmebewilligung.
2. Arbeitnehmerschutz
Verordnung 4 zum
Arbeitsgesetz
Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO)
Secrétariat d’Etat à l’économie
Segretariato di Stato dell’economia
State Secretariat for Economic Affairs
: Sie regelt das
Plangenehmigungs- und Betriebsbewilligungsverfahren für Betriebe, die mit Mikroorganismen
der Gruppe 3 und 4 umgehen. Die zuständige Behörde ist in der Regel der Kanton.
Weitere Ausführungen zu den Pflichten der Arbeitgeber und Arbeitnehmenden beim
Umgang oder bei Exposition mit pathogenen Mirkoorganismen sind in der
Verordnung über den Schutz der Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer vor Gefährdung durch Mikroorganismen
Arbeitnehmerschutzverordnung (SAMV)
Ordonnance du 25 août 1999 sur la
protection des travailleurs contre les risques liés aux microorganismes (OPTM)
Ordinanza del 25 agosto 1999
sulla protezione dei lavoratori dal pericolo derivante da microorganismi (OPLM)
SUVA German French
Italian English
Die Verordnung schreibt eine Risikobewertung und
Meldepflicht vor, die mit derjenigen der Einschliessungsverordnung kombiniert
werden kann. Die Verordnung regelt die Pflichten der
Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden. Beim Umgang mit Mikroorganismen oder bei jeder
Exposition gegenüber Mikroorganismen ist der Arbeitgeber verpflichtet, alle zum Schutze
der Arbeitnehmenden notwendigen Sicherheitsmassnahmen zu treffen. Beispielsweise müssen fallweise
weitergehende Massnahmen für den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmenden
ergriffen werden (z.B. Impfungen). Der Arbeitgeber muss schriftliche Anleitungen
erstellen und das Vorgehen bei Zwischenfällen bekannt geben. Die Arbeitnehmenden
müssen über die Risiken beim Umgang mit Mikroorganismen informiert und
entsprechend unterrichtet werden. Sie haben sich an die Anweisungen des
Arbeitgebers zu halten.
EKAS- und SUVA– Richtlinien
Eidgenössische
Koordinationskommission für Arbeitssicherheit (EKAS)
Commission fédérale de coordination
pour la sécurité au travail (CFST)
Commissione federale die
coordinamento per la sicurezza sul lavoro (CFSL)
Federal coordination commission for
occupational safety (FCOS)
Eidgenössische
Koordinationskommission für Arbeitssicherheit (EKAS) und die Schweizerische
Unfallversicherungsanstalt (SUVA) können weitergehende Richtlinien ffür den Umgang mit pathogenen
Mikroorganismen erlassen.
3.
Weitere u.U. zu
berücksichtigende gesetzliche Grundlagen
Gute Herstellungspraxis
(GMP) bei Arzneimitteln
Good manufacturing practice (GMP) umfasst die gute
Herstellungspraxis von Arzneimitteln und gewährleistet die Herstellung von sicheren
Arzneimitteln (good manufacturing practice). Die gesetzliche Grundlage in der Schweiz bildet
das Heilmittelgesetz und die Überprüfung der Herstellung von Arzneimitteln
obliegt dem Inspektorat von Swissmedic
Anforderungen von Swissmedic German French Italian
Arzneimittelverordnung (VAM)
Ordonnance du 17 octobre
2001 sur les médicaments (OMéd)
Ordinanza del 17 ottobre
2001 sui medicamenti (OM)
Internationale Richtlinien für Arzneimittel
Werden bei der Herstellung gentechnisch veränderte
Organismen (z.B. Insulinproduktion) oder pathogene Organismen (z.B.
Impfstoffproduktion) verwendet, sind zusätzlich zu den GMP-Vorschriften noch
die Einschliessungs- und die Arbeitnehmerschutzverordnung einzuhalten. Die
spezifischen Sicherheitsmassnahmen bei der Produktion sind in Anhang 4 Tabelle
4 der ESV aufgeführt.
Arbeitnehmerschutzverordnung (SAMV)
Ordonnance du 25 août 1999
sur la protection des travailleurs contre les risques liés aux microorganismes
(OPTM)
Ordinanza del 25 agosto
1999 sulla protezione dei lavoratori dal pericolo derivante da microorganismi (OPLM)
Einschliessungsverordnung (ESV)
Ordonnance sur
l’utilisation confinée (OUC)
Ordinanza sull’impiego
confinato (OIConf)
Ordinance
on the contained use (CO, not legally binding translation)
Verordnung über die
gute Laborpraxis (GLPV)
Verordnung über die gute
Laborpraxis (GLPV)
Ordonnance sur les bonnes
pratiques de laboratoire (OBPL)
Ordinanza sulla buona
prassi di laboratorio (OBPL)
Sie legt die Grundsätze der Guten
Laborpraxis (GLP) als
Qualitätsanforderungen an Prüfungen fest und regelt die Überwachung der
Einhaltung der Anforderungen (Art. 1). Sie stützt sich auf die
Heilmittelgesetzgebung und die Chemikaliengesetzgebung ab. Es handelt sich um
ein Qualitätssystem, das den organisatorischen Ablauf von Prüfungen (z.B.
Prüfung von Arzneimittel an Tieren), die Rahmenbedingungen, unter denen diese
geplant, durchgeführt und überwacht werden, sowie die Aufzeichnung, Archivierung
und Berichterstattung dieser Prüfungen umfasst (Art.3 Abs. 1).
Gentherapie und klinische Versuche mit Arzneimitteln, die gentechnisch veränderte Organismen (GVO) enthalten
Verordnung über klinische
Versuche am Menschen (VKlin)
Ordonnance sur les essais
cliniques de produits thérapeutiques (OClin)
Ordinanza
sulle sperimentazioni cliniche con agenti terapeutici (OClin)
Die gesetzlichen Grundlagen befinden sich in der
Verordnung über klinische Versuche am Menschen. Gentherapieversuche
und klinische Versuche mit GVO benötigen eine Bewilligung von Swissmedic. Das
Bewilligungsgesuch muss neben Angaben über die Qualität, über die Sicherheit
für den Patienten, zusätzlich Angaben über die Sicherheit für das
Pflegepersonal, der Bevölkerung und der Umwelt enthalten. Swissmedic erteilt
eine Bewilligung sofern Qualität und Sicherheit gewährleistet ist, das positive
Votum der Eidg.
Fachkommission für biologische Sicherheit (EFBS) EFBS vorliegt und das BAG und BUWAL den Umweltdaten
zugestimmt hat.
Eidgenössische Fachkommission für
biologische Sicherheit (EFBS)
Commission fédérale
d’experts pour la sécurité biologique (CFSB)
Commissione federale per
la sicurezza biologica (CFSB)
Swiss expert committee for biosafety
: Die EFBS ist eine Verwaltungskommission
des Bundes und berät den Bundesrat und die Bundesstellen zu Fragen der
biologischen Sicherheit. So zum Beispiel nehmen sie Stellung zu Tätigkeiten in
geschlossenen Systemen, Freisetzungsversuchen oder zum Inverkehrbringen von
gentechnisch veränderten Organismen.
Strahlenschutz
Strahlenschutzverordnung (StSV)
Ordonnance du 22 juin 1994 sur la
radioprotection (ORaP)
Ordinanza del 22 giugno 1994 sulla
radioprotezione (ORaP)
Bundesamt
für Gesundheit (BAG)
Office fédéral de la santé
publique (OFSP)
Ufficio federale della sanità
pubblica (UFSP)
Swiss Federal Office of Public
Health (SFOPH)
Paul-Scherrer-Institut (PSI) German English
Eine wichtige Schnittstelle bildet der
Strahlenschutz. Oft wird in Forschungslaboratorien mit radioaktiven Substanzen
gearbeitet. Gemäss Strahlenschutzgesetzgebung muss in einem Betrieb ein
Strahlenschutzbeauftragter ernannt werden, der einen zweiwöchigen Kurs mit
Abschluss besuchen muss. Weiterführende Angaben finden sich in der
Strahlenschutzverordnung und in der Verordnung über den Umgang mit offenen
radioaktiven Strahlenquellen..
Umgang mit offenen radioaktiven
Strahlenquellen
Ordonnance du 21 novembre 1997 sur
l’utilisation des sources radioactives non scellées
Ordinanza del 21 novembre 1997 concernente la
manipolazione di sorgenti radioattive non sigillate
Chemikaliensicherheit
Bundesamt für Gesundheit (BAG)
Office fédéral de la santé publique (OFSP)
Ufficio federale della sanità pubblica (UFSP)
Swiss Federal Office of Public Health (SFOPH)
Giftverordnung (GV)
Ordonnance du 19 septembre 1983 sur les
toxiques (Otox)
Ordinanza del 19 settembre 1983 sui veleni (OV)
Verordnung über
Sicherheitsdatenblätter für Gifte vom 9. November 1998
Ordonnance du 9 novembre
1998 sur les fiches de données de sécurité relatives aux toxiques et aux
substances dangereuses pour l’environnement
Ordinanza del 9 novembre
1998 sulle schede di dati di sicurezza per veleni e sostanze pericolose per
l’ambiente
: Bei Tätigkeiten in Laboratorien oder
Produktionsanlagen werden oft Chemikalien benutzt,
deren Umgang spezifischen Vorschriften unterliegt. Die Chemikalien werden je nach Giftigkeit in 5
Giftklassen eingeteilt, wobei die Giftklasse 1 die strengste Einstufung ist. Die Einstufung erfolgt in der Regel anhand der in der Ratte,
ermittelten akut-oralen Letaldosen (z.B Giftklasse 1: bis 5 mg/kg).
In jedem Betrieb
muss eine für den Giftverkehr
verantwortliche Person bezeichnet werden, die eine entsprechende Fachkompetenz aufweisen
muss. Wer ein Gift der
Klasse 1 oder 2 beziehen will, braucht einen Giftschein; für den wiederholten
Bezug von Giften der Klasse 1 oder 2 braucht er ein Giftbuch I oder II. (Art. 18). Wer
eine allgemeine Bewilligung oder ein Giftbuch erwerben will, reicht bei der
kantonalen Behörde ein entsprechendes Gesuch ein. Betriebe des Bundes richten
ihr Gesuch an das
Bundesamt
für Gesundheit.
Für alle Chemikalien können beim Hersteller
„Material Safety Data Sheets“ angefordert werden, in denen alle nötigen Angaben
zum korrekten Umgang mit einem bestimmten Stoff enthalten sind.
Die Transportvorschriften richten sich nach
nationalen und internationalen Transportvorschriften
Verordnung über Gerfahrengutbeauftragte für die
Beförderung gefährlicher Güter auf Strasse, Schiene und Gewässern:
Gefahrengutbeauftragtenverordnung,
(GGBV)
Ordonnance sur les conseillers à
sécurité (OCS)
Ordinanza sugli addetti alla
sicurezza (OSAS)
Verordnung über die Beförderung gefährlicher Güter
auf der Strasse:
Beförderung gefährlicher Güter
auf der Strasse (SDR)
Ordonnance du 29 novembre 2002
relative au transport des marchandises dangereuses par route (SDR)
Ordinanza del 29 novembre 2002
concernente il trasporto di merci pericolose su strada (SDR)
Europäisches
Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der
Strasse (ADR)
Verordnung über die
Beförderung gefährlicher Güter mit der Eisenbahn:
Beförderung gefährlicher Güter
mit der Eisenbahn (RSD)
Ordonnance du 3 décembre 1996 relative au transport des marchandises dangereuses par chemin de
fer (RSD)
Ordinanza del 3 dicembre 1996
concernente il trasporto di merci pericolose per ferrovia (RSD)
Verordnung für die
internationale Eisenbahnbeförderung gefährlicher Güter (RID)
Lufttransportreglement (LTrR)
Règlement de transport
aérien du 3 octobre 1952 (RTA)
Regolamento di trasporto aereo
del 3 ottobre 1952 (RTrA)
Vorschriften der International Civil Aviation
Organisation (ICAO)
International Air
Transport Association (IATA)
Die für den Vollzug
zuständigen Bundesstellen sind das Bundesamt für Strassen (ASTRA), das
Bundesamt für Verkehr (BAV) und das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL).
Diesen Transportvorschriften unterliegen gentechnisch modifizierte Organismen
und infektiöse Substanzen, die Krankheiten verbreiten oder wenn eine Exposition
bestehen kann. Ist es unwahrscheinlich, dass eine Krankheit hervorgerufen
werden kann, gelten keine spezifischen Regelungen. Gentechnisch veränderte
Organismen und infektiöse Stoffe unterliegen speziellen Packungsvorschriften. Zum Transport und zur Verpackung von infektiösen Materialien und Diagnostikproben
hat die Word Health Organization (►WHO) Richtlinien erlassen, die auch für die Schweiz gültig sind.
Bundesamt
für Strassen (ASTRA)
Office fédéral des
routes
Ufficio federale
delle strade
Swiss federal roads
authority
Bundesamt für Verkehr (BAV)
Office fédéral des transports
Ufficio federale dei trasporti
Federal office of transport
Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL)
Office fédéral de l’aviation civile (OFAC)
Ufficio federale dell’aviazione civile (UFAC)
Federal office for civil aviation (FOCA)
Transportfirmen – Entreprises de
transport - Transport companies:
Verpackungsfirmen – Entreprises
d’emballage – Packaging companies:
CDF Emballage SA, La
Chaux-de-Fonds
World
health organisation (WHO)
Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO)
Secrétariat d’Etat à l’économie
Segretariato di Stato dell’economia
State Secretariat for
Economic Affairs
Aus-, Ein- und Durchfuhr
zivil und militärisch verwendbarer Güter (GKV)
Ordonnance du 25 juin
1997 sur l’exportation, l’importation et le transit des biens utilisables à des
fins civiles et militaires et des biens militaires spécifiques (Ordonnance sur
le contrôle des biens, OCB)
Ordinanza del 25 giugno
1997 sull’esportazione, l’importazione e il transito dei beni utilizzabili a
fini civili e militari e dei beni militari speciali (Ordinanza sul controllo
dei beni a duplice impiego, OBDI)
: Die Ausfuhr von
pathogenen Organismen, biologisch aktivem Material und Toxinen bedürfen einer
Ausfuhrbewilligung des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO)
sofern sie
im Anhang 2 der Verordnung über die Aus-, Ein- und Durchfuhr zivil und
militärisch verwendbarer Güter (GKV). In der Regel wird für Laboratorien
eine Generalausfuhrbewilligung erstellt. Zudem ist in den meisten Fällen eine
Importbewilligung des Einfuhrlandes notwendig. In der Regel wird diese vom
Empfänger geliefert.
Verantwortlichkeiten:
Sender: Verpackung, Beschriftung, Dokumentation
(Formulare),
Transportfirma, Exportbewilligung
Empfänger:
Einfuhrbewilligung
Gemäss Verordnung über die Ein-, Durch- und Ausfuhr
von Tieren und Tierprodukten (►EADV) bedürfen gewisse
Tierarten sowie tierpathogene Organismen für Laboruntersuchungen einer
Bewilligung des BVET (Art. 57).
Bundesamt
für Veterinärwesen (BVET)
Office
vétérinaire fédéral (OVF)
Ufficio
federale di veterinaria (UFV)
Federal
veterinary office (FVO)
Die Einfuhr von pflanzen pathogenen
Organismen ist in der Pflanzenschutzverordnung (PSV) geregelt
(Abschnitt 1). Verboten ist die Einfuhr besonders gefährlicher
Schadorganismen (Art.4), wobei das BLW für gewisse Tätigkeiten wie Forschung, Zucht, Vermehrung
oder Diagnose von den im Anhang 1 Teil A und im Anhang 2 Teil A aufgeführten
Organismen eine Ausnahmebewilligung erlassen kann. Bewilligungen
können
mit Auflagen verknüpft werden.
Pflanzenschutzverordnung (PSV)
Ordonnance du 28 février 2001 sur la protection des
végétaux (OPV)
Ordinanza del 28 febbraio 2001 sulla protezione dei
vegetali (OPV)
Für die Einfuhr von human pathogenen Organismen besteht keine eigentliche Bewilligungspflicht. Das BAG stellt auf Wunsch Einfuhrbescheinigungen aus.
Lebensmittel
Gemäss der Lebensmittelverordnung (LMV, Art.15) müssen alle Lebensmittel, welche gentechnisch verändert sind oder daraus gewonnen werden, vom Bundesamt für Gesundheit bewilligt werden. Ein Bewilligung kann nur erteilt werden, wenn sich eine Gefährdung der Gesundheit des Menschen und der Umwelt nach dem aktuellen Stand des Wissens ausschliessen lässt. Die Kriterien der Prüfung von GVO-Erzeugnissen sind in der Verordnung über das Bewilligungsverfahren von GVO-Lebensmitteln, GVO-Zusatzstoffen und GVO-Verarbeitungshilfsstoffen (VBGVO) festgelegt.
Verordnung vom 19 November
über das Bewilligungsverfahren von GVO-Lebensmitteln, GVO-Zusatzstoffen und
GVO-Verarbeitungshilfsstoffen (VBGVO)
Ordonnance du 19
novembre 1996 concernant la procédure d’autorisation relative aux denrées alimentaires
OGM, aux additifs OGM et aux auxiliaires technologiques
OGM (OAOGM)
Ordinanza del 19
novembre 1996 concernente la procedura di autorizzazione per le derrate
alimentari OMG, gli additivi OMG e le sostanze ausiliarie di lavorazione
OMG (OPOMG)
1.
Futtermittel
Futtermittelverordnung
Ordonnance sur les aliments pour animaux
Ordinanza sugli alimenti per animali
Bundesamt für Landwirtschaft (BLW)
Office fédéral de l’agriculture
Ufficio federale dell’agricoltura
Gemäss der
Futtermittelverordnung (Art. 6) sind gentechnisch veränderte Ausgangsprodukte und
Einzelfuttermittel zugelassen, wenn sie in der Liste der zugelassenen
gentechnisch veränderten Ausgangsprodukte und Einzelfuttermittel
(GVO-Futtermittelliste) enthalten sind und den entsprechenden Anforderungen
genügen.
Normen:
Schweizerische Normenvereinigung (SNV)
Association Suisse de
Normalisation avec service international
CEN: CEN ist das europäische Normierungskomitee
(European Committee for Standardization). Die europäische Union braucht für die
Verwirklichung eines gemeinsamen Marktes einheitliche Normen, an die sich alle
Mitgliedsländer halten. Sie stellen eine wichtige Informationsquelle dar und
werden in der Regel alle 5 Jahre auf den Stand der Technik hin überprüft. Der
Aufbau der europäischen Normen ist einheitlich. CEN Normen werden zu den
verschiedensten Themenbereichen wie beispielsweise Abfallentsorgung, Transport,
Umwelt usw. erlassen. Die Schweiz ist CEN-Mitglied und übernimmt in der
Regel CEN-Normen nach deren Inkrafttreten. Die Sschweizer Normen werden als SN EN... bezeichnet.
ISO: International Organization for Standardization:
Dies ist eine Vereinigung bestehend aus Vertretern von 147 Ländern, wobei das
zentrale Sekretariat in Genf ist. Die Normen die nicht immer identisch mit CEN
Normen sind, wobei eine Harmonisierung im Gang ist. ISO Normen werden
insbesondere bei der Entwicklung und Herstellung von Produkten verwendet. Am
bekanntesten sind die Normen der Familie ISO 9000 (Qualitätsmanagement) und
ISO14000 (Umweltmanagement). ISO hat über 13000 technische Standards
entwickelt.
Umwelt-
und Bevölkerungsschutz
Bundesgesetz über die Bekämpfung übertragbarer Krankheiten
Epidemiengesetz, (EpG): http://www.admin.ch/ch/d/sr/c818_101.html
Loi sur les épidémies: http://www.admin.ch/ch/f/rs/c818_101.html
Legge sulle
epidemie: http://www.admin.ch/ch/i/rs/c818_101.html
Bundesamt für Gesundheit (BAG): http://www.bag.admin.ch
Office fédéral de la santé publique (OFSP): http://www.bag.admin.ch/f/index.htm
Ufficio federale della sanità pubblica (UFSP): http://www.bag.admin.ch/i/index.htm
Swiss Federal Office of Public Health (SFOPH): http://www.bag.admin.ch/e/index.htm
Bundesgesetz über den Umweltschutz
Umweltschutzgesetz (USG): http://www.admin.ch/ch/d/sr/c814_01.html
Loi
sur la protection de l’environnement (LPE): http://www.admin.ch/ch/f/rs/c814_01.html
Legge sulla protezione dell’ambiente (LPAmb): http://www.admin.ch/ch/i/rs/c814_01.html
Federal
law on the protection of the environment (not legally binding translation): http://www.umwelt-schweiz.ch/imperia/md/content/stobobio/biotech/divers/2.pdf
Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL):
http://www.umwelt-schweiz.ch/
Office fédéral de l’environnement, des forêts et du paysage (OFEFP): http://www.umwelt-schweiz.ch/buwal/fr/index.html
Ufficio federale dell’ambiente, delle foreste e del paesaggio (UFAFP): http://www.umwelt-schweiz.ch/buwal/it/index.html
Swiss Agency for the environment, forests and landscape (SAEFL): http://www.umwelt-schweiz.ch/buwal/eng/index.html
Gentechnikgesetz:
Deutsch: http://www.admin.ch/ch/d/sr/c814_91.html
Französisch:
http://www.admin.ch/ch/f/rs/c814_91.html
Italienisch: http://www.admin.ch/ch/i/rs/c814_91.html
Englisch (not legally binding translation): http://www.umwelt-schweiz.ch/imperia/md/content/stobobio/biotech/17.pdf
Einschliessungsverordnung (ESV): http://www.admin.ch/ch/d/sr/c814_912.html
Ordonnance sur l’utilisation confinée (OUC): http://www.admin.ch/ch/f/rs/c814_912.html
Ordinanza sull’impiego confinato (OIConf): http://www.admin.ch/ch/i/rs/c814_912.html
Ordinance on the contained use (CO, not legally binding translation): http://www.umwelt-schweiz.ch/imperia/md/content/stobobio/biotech/ouc/39.pdf
Bundesamt für Gesundheit (BAG): http://www.bag.admin.ch
Office fédéral de la santé publique (OFSP): http://www.bag.admin.ch/f/index.htm
Ufficio federale della sanità pubblica (UFSP): http://www.bag.admin.ch/i/index.htm
Swiss Federal Office of Public Health (SFOPH): http://www.bag.admin.ch/e/index.htm
Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL):
http://www.umwelt-schweiz.ch/
Office fédéral de l’environnement, des forêts et du paysage (OFEFP): http://www.umwelt-schweiz.ch/buwal/fr/index.html
Ufficio federale dell’ambiente, delle foreste e del paesaggio (UFAFP): http://www.umwelt-schweiz.ch/buwal/it/index.html
Swiss Agency for the environment, forests and landscape (SAEFL): http://www.umwelt-schweiz.ch/buwal/eng/index.html
Freisetzungsverordnung (FrSV): http://www.admin.ch/ch/d/sr/c814_911.html
Ordonnance sur la dissémination dans l’environnement (ODE): http://www.admin.ch/ch/f/rs/c814_911.html
Ordinanza sull’emissione deliberata nell’ambiente (OEDA): http://www.admin.ch/ch/i/rs/c814_911.html
Ordinance on the release of organisms into the environment (RO, not
legally binding translation):
http://www.umwelt-schweiz.ch/imperia/md/content/stobobio/biotech/odeb/14.pdf
Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL):
http://www.umwelt-schweiz.ch/
Office fédéral de l’environnement, des forêts et du paysage (OFEFP): http://www.umwelt-schweiz.ch/buwal/fr/index.html
Ufficio federale dell’ambiente, delle foreste e del paesaggio (UFAFP): http://www.umwelt-schweiz.ch/buwal/it/index.html
Swiss Agency for the environment, forests and landscape (SAEFL): http://www.umwelt-schweiz.ch/buwal/eng/index.html
Verordnung
über den Schutz vor Störfällen
Störfallverordnung (StFV): http://www.admin.ch/ch/d/sr/c814_012.html
Ordonnance sur les accidents majeurs (OPAM): http://www.admin.ch/ch/f/rs/c814_012.html
Ordinanza del 27 febbraio 1991 sulla protezione contro gli incidenti rilevanti
(OPIR): http://www.admin.ch/ch/i/rs/c814_012.htmlhttp://www.admin.ch/ch/i/rs/c814_012.html
Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL):
http://www.umwelt-schweiz.ch/
Office fédéral de l’environnement, des forêts et du paysage (OFEFP): http://www.umwelt-schweiz.ch/buwal/fr/index.html
Ufficio federale dell’ambiente, delle foreste e del paesaggio (UFAFP): http://www.umwelt-schweiz.ch/buwal/it/index.html
Swiss Agency for the environment, forests and landscape (SAEFL): http://www.umwelt-schweiz.ch/buwal/eng/index.html
Verordnung
über die Umweltverträglichkeitsprüfung
Verordnung über die
Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPV): http://www.admin.ch/ch/d/sr/814_011/index.html
Ordonnance relative à l’étude de l’impact sur
l’environnement (OEIE): http://www.admin.ch/ch/f/rs/814_011/index.html
Ordinanza concernente l’esame dell’impatto
sull’ambiente (OEIA): http://www.admin.ch/ch/i/rs/814_011/index.html
Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL):
http://www.umwelt-schweiz.ch/
Office fédéral de l’environnement, des forêts et du paysage (OFEFP): http://www.umwelt-schweiz.ch/buwal/fr/index.html
Ufficio federale dell’ambiente, delle foreste e del paesaggio (UFAFP): http://www.umwelt-schweiz.ch/buwal/it/index.html
Swiss Agency for the environment, forests and landscape (SAEFL): http://www.umwelt-schweiz.ch/buwal/eng/index.html
Tierseuchengesetzgebung
Bundesamt für Veterinärwesen (BVET): http://www.bvet.admin.ch/
Office vétérinaire fédéral (OVF): http://www.bvet.admin.ch/0_navigation-f/0_index-intern.html
Ufficio federale di veterinaria (UFV): http://www.bvet.admin.ch/0_navigation-f/0_index-intern.html
Federal veterinary office (FVO): http://www.bvet.admin.ch/0_navigation-f/0_index-intern.html
Institut für Viruskrankheiten und Immunprophylaxe (IVI):
http://adminsrv.admin.ch/ivi/
Institute for virology and immunoprophylaxis (IVI): http://adminsrv.admin.ch/ivi/index_en.html
Organisation mondiale de la santé animale: http://www.oie.int/fr/fr_index.htm
World organisation for animal health: http://www.oie.int/eng/en_index.htm
Arbeitnehmerschutz
Verordnung 4 zum
Arbeitsgesetz
Staatssekretariat
für Wirtschaft (SECO): http://www.seco-admin.ch/
Secrétariat d’Etat à l’économie: http://www.seco-admin.ch/index.html?lang=fr&PHPSESSID=766fdc89eb1341e90841c7003e815d1b
Segretariato di Stato dell’economia: http://www.seco-admin.ch/index.html?lang=it
State Secretariat for Economic Affairs: http://www.seco-admin.ch/index.html?lang=en
Verordnung über den
Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Gefährdung durch
Mikroorganismen
Arbeitnehmerschutzverordnung (SAMV): http://www.admin.ch/ch/d/sr/c832_321.html
Ordonnance du 25 août 1999 sur la protection des travailleurs contre les
risques liés aux microorganismes (OPTM): http://www.admin.ch/ch/f/rs/c832_321.html
Ordinanza del 25 agosto 1999 sulla protezione dei lavoratori dal pericolo
derivante da microorganismi (OPLM): http://www.admin.ch/ch/i/rs/c832_321.html
SUVA
Deutsch: http://www.suva.ch/
Französisch: http://www.suva.ch/fr/home.htm
Italienisch: http://www.suva.ch/it/home.htm
Englisch: http://www.suva.ch/en/home.htm
EKAS- und SUVA–Richtlinien
Eidgenössische Koordinationskommission für
Arbeitssicherheit (EKAS): http://www.cfst.ch/index.php
Commission fédérale de coordination pour la sécurité au travail (CFST): http://www.cfst.ch/index-fr.php
Commissione federale die coordinamento per la sicurezza sul lavoro (CFSL):
http://www.cfst.ch/index-it.php
Federal coordination commission for occupational safety (FCOS): http://www.cfst.ch/index-uk.php
Weitere
u.U. zu berücksichtigende gesetzliche Grundlagen
Gute Herstellungspraxis
(GMP) bei Arzneimitteln
Standards by Swissmedic: http://www.swissmedic.ch/?lang=2&lang_old=4&lang_old=3
Deutsch: http://www.swissmedic.ch
Französisch: http://www.swissmedic.ch/?lang=3
Italienisch: http://www.swissmedic.ch/?lang=4&lang_old=3
Arzneimittelverordnung (VAM): http://www.admin.ch/ch/d/sr/c812_212_21.html
Ordonnance du 17 octobre 2001 sur les médicaments (OMéd): http://www.admin.ch/ch/f/rs/c812_212_21.html
Ordinanza del 17 ottobre 2001 sui medicamenti (OM): http://www.admin.ch/ch/i/rs/c812_212_21.html
International regulations for pharmaceuticals: http://pharmacos.eudra.org/
Arbeitnehmerschutzverordnung (SAMV): http://www.admin.ch/ch/d/sr/c832_321.html;
Ordonnance du 25 août 1999 sur la protection des travailleurs contre les
risques liés aux microorganismes (OPTM): http://www.admin.ch/ch/f/rs/c832_321.html;
Ordinanza del 25 agosto 1999 sulla protezione dei lavoratori dal pericolo
derivante da microorganismi (OPLM): http://www.admin.ch/ch/i/rs/c832_321.html;
Einschliessungsverordnung (ESV): http://www.admin.ch/ch/d/sr/c814_912.html
Ordonnance sur l’utilisation confinée (OUC): http://www.admin.ch/ch/f/rs/c814_912.html
Ordinanza sull’impiego confinato (OIConf): http://www.admin.ch/ch/i/rs/c814_912.html
Ordinance on the contained use (CO, not legally binding translation): http://www.umwelt-schweiz.ch/imperia/md/content/stobobio/biotech/ouc/39.pdf
Verordnung über die
gute Laborpraxis (GLPV)
Verordnung über die gute Laborpraxis
(GLPV): http://www.admin.ch/ch/d/sr/c813_016_5.html
Ordonnance sur les bonnes pratiques
de laboratoire (OBPL): http://www.admin.ch/ch/f/rs/c813_016_5.html
Ordinanza sulla buona prassi di
laboratorio (OBPL): http://www.admin.ch/ch/i/rs/c813_016_5.html
Good laboratory practice (GLP: http://www.glp.admin.ch/)
Gentherapie und klinische Versuche mit Arzneimitteln, die gentechnisch veränderte Organismen (GVO) enthalten
Verordnung über klinische Versuche am
Menschen (VKlin): http://www.admin.ch/ch/d/sr/c812_214_2.html
Ordonnance sur les essais cliniques
de produits thérapeutiques (OClin): http://www.admin.ch/ch/f/rs/c812_214_2.html
Ordinanza sulle
sperimentazioni cliniche con agenti terapeutici (OClin): http://www.admin.ch/ch/i/rs/c812_214_2.html
Eidgenössische Fachkommission für biologische
Sicherheit (EFBS): http://www.efbs.ch
Commission fédérale d’experts pour la sécurité biologique (CFSB): http://www.umwelt-schweiz.ch/buwal/fr/fachgebiete/fg_efbs/index.html
Commissione federale per la sicurezza biologica (CFSB): http://www.umwelt-schweiz.ch/buwal/it/fachgebiete/fg_efbs/index.html
Swiss expert committee for biosafety: http://www.umwelt-schweiz.ch/buwal/eng/fachgebiete/fg_efbs/index.html
Strahlenschutz
Strahlenschutzverordnung (StSV):
http://www.admin.ch/ch/d/sr/c814_501.html
Ordonnance du 22 juin 1994 sur la
radioprotection (ORaP): http://www.admin.ch/ch/f/rs/c814_501.html
Ordinanza del 22 giugno 1994 sulla
radioprotezione (ORaP): http://www.admin.ch/ch/i/rs/c814_501.html
Bundesamt für Gesundheit (BAG): http://www.bag.admin.ch
Office fédéral de la santé publique (OFSP): http://www.bag.admin.ch/f/index.htm
Ufficio federale della sanità pubblica (UFSP): http://www.bag.admin.ch/i/index.htm
Swiss Federal Office of Public Health (SFOPH): http://www.bag.admin.ch/e/index.htm
Paul-Scherrer-Institut (PSI)
Deutsch: http://www.psi.ch/
Englisch: http://www.psi.ch/index_e.shtml
Umgang mit
offenen radioaktiven Strahlenquellen: http://www.admin.ch/ch/d/sr/c814_554.html
Ordonnance du 21 novembre 1997 sur
l’utilisation des sources radioactives non scellées: http://www.admin.ch/ch/f/rs/c814_554.html
Ordinanza del 21 novembre 1997
concernente la manipolazione di sorgenti radioattive non sigillate: http://www.admin.ch/ch/i/rs/c814_554.html
Chemikaliensicherheit
Bundesamt für Gesundheit (BAG): http://www.bag.admin.ch
Office fédéral de la santé publique (OFSP): http://www.bag.admin.ch/f/index.htm
Ufficio federale della sanità pubblica (UFSP): http://www.bag.admin.ch/i/index.htm
Swiss Federal Office of Public Health (SFOPH): http://www.bag.admin.ch/e/index.htm
Giftverordnung (GV): http://www.admin.ch/ch/d/sr/c813_01.html
Ordonnance du 19 septembre 1983 sur les toxiques (Otox): http://www.admin.ch/ch/f/rs/c813_01.html
Ordinanza del 19 settembre 1983 sui veleni (OV): http://www.admin.ch/ch/i/rs/c813_01.html
Verordnung über Sicherheitsdatenblätter für Gifte vom
9. November
1998: http://www.admin.ch/ch/d/sr/c813_013_4.html
Ordonnance du 9 novembre 1998 sur les fiches de données de sécurité relatives
aux toxiques et aux substances dangereuses pour l’environnement:
http://www.admin.ch/ch/f/rs/c813_013_4.html
Ordinanza del 9 novembre 1998 sulle schede di dati di sicurezza per veleni e
sostanze pericolose per l’ambiente: http://www.admin.ch/ch/i/rs/c813_013_4.html
Gefahrengutbeauftragtenverordnung,
(GGBV): http://www.admin.ch/ch/d/sr/c741_622.html
Ordonnance sur les conseillers à sécurité (OCS): http://www.admin.ch/ch/f/rs/c741_622.html
Ordinanza sugli addetti alla sicurezza (OSAS): http://www.admin.ch/ch/i/rs/c741_622.html
Ordinance on the transport of dangerous goods on
roads:
Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse (SDR): http://www.admin.ch/ch/d/sr/c741_621.html
Ordonnance du 29 novembre 2002 relative au transport des marchandises
dangereuses par route (SDR): http://www.admin.ch/ch/f/rs/c741_621.html
Ordinanza del 29 novembre 2002 concernente il trasporto di merci pericolose su
strada (SDR): http://www.admin.ch/ch/i/rs/c741_621.html
Ordinance on the
transport of dangerous goods by train:
Beförderung gefährlicher Güter mit der Eisenbahn (RSD): http://www.admin.ch/ch/d/sr/c742_401_6.html
Ordonnance du 3 décembre 1996 relative au transport des marchandises
dangereuses par chemin de fer (RSD): http://www.admin.ch/ch/f/rs/c742_401_6.html
Ordinanza del 3 dicembre 1996 concernente il trasporto di merci pericolose per
ferrovia (RSD): http://www.admin.ch/ch/i/rs/c742_401_6.html
Regulations for the
transport by air traffic:
Lufttransportreglement (LTrR): http://www.admin.ch/ch/d/sr/c748_411.html
Règlement de transport aérien du 3 octobre 1952 (RTA): http://www.admin.ch/ch/f/rs/c748_411.html
Regolamento di trasporto aereo del 3 ottobre 1952 (RTrA): http://www.admin.ch/ch/i/rs/c748_411.html
Bundesamt für Strassen (ASTRA): http://www.astra.admin.ch/
Office fédéral des routes: http://www.astra.admin.ch/html/fr/news/index.php
Ufficio federale delle strade: http://www.astra.admin.ch/html/it/news/index.php
Swiss federal roads authority: http://www.astra.admin.ch/html/en/news/index.php
Bundesamt für Verkehr (BAV): http://www.bav.admin.ch/index.cfm?nav=intro&sprache=d
Office fédéral des transports: http://www.bav.admin.ch/index.cfm?nav=intro&sprache=f
Ufficio federale dei trasporti: http://www.bav.admin.ch/index.cfm?nav=intro&sprache=i
Federal office of transport: http://www.bav.admin.ch/index.cfm?nav=intro&sprache=e
Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL):
http://www.aviation.admin.ch/
Office fédéral de l’aviation civile (OFAC): http://www.aviation.admin.ch/index.html?lang=fr
Ufficio federale desll’aviazione civile (UFAC):
Federal office for civil aviation (FOCA): http://www.aviation.admin.ch/index.html?lang=en
Transportfirmen – Entreprises de transport
- Transport companies:
DHL: http://www.dhl.ch/
Natural AG: http://www.natural-transport.ch/
Verpackungsfirmen – Entreprises d’emballage – Packaging companies:
Air
Sea Containers LTD: http://www.airsea.de/profile_d.htm
CDF Emballage SA, La Chaux-de-Fonds : http://www.cdf-emballage.ch/
World health
organisation (WHO): http://www.who.int/csr/resources/publications/biosafety/WHO_EMC_97_3_EN/en/
Staatssekretariat
für Wirtschaft (SECO): http://www.seco-admin.ch/
Secrétariat d’Etat à l’économie: http://www.seco-admin.ch/index.html?lang=fr&PHPSESSID=766fdc89eb1341e90841c7003e815d1b
Segretariato di Stato dell’economia: http://www.seco-admin.ch/index.html?lang=it
State Secretariat for Economic Affairs: http://www.seco-admin.ch/index.html?lang=en
Aus-, Ein- und Durchfuhr zivil
und militärisch verwendbarer Güter (GKV): http://www.admin.ch/ch/d/sr/c946_202_1.html
Ordonnance du 25 juin 1997 sur l’exportation, l’importation et le transit des
biens utilisables à des fins civiles et militaires et des biens militaires
spécifiques (Ordonnance sur le contrôle des biens, OCB) : http://www.admin.ch/ch/f/rs/c946_202_1.html
Ordinanza del 25 giugno 1997 sull’esportazione, l’importazione e il transito
dei beni utilizzabili a fini civili e militari e dei beni militari speciali
(Ordinanza sul controllo dei beni a duplice impiego, OBDI): http://www.admin.ch/ch/i/rs/c946_202_1.html
Bundesamt für Veterinärwesen (BVET): http://www.bvet.admin.ch/
Office vétérinaire fédéral (OVF): http://www.bvet.admin.ch/0_navigation-f/0_index-intern.html
Ufficio federale di veterinaria (UFV): http://www.bvet.admin.ch/0_navigation-f/0_index-intern.html
Federal veterinary office (FVO): http://www.bvet.admin.ch/0_navigation-f/0_index-intern.html
Ordinance on plant protection
Pflanzenschutzverordnung (PSV): http://www.admin.ch/ch/d/sr/c916_20.html
Ordonnance du 28 février 2001 sur la protection des végétaux (OPV): http://www.admin.ch/ch/f/rs/c916_20.html
Ordinanza del 28 febbraio 2001 sulla protezione dei vegetali (OPV): http://www.admin.ch/ch/i/rs/c916_20.html
Lebensmittel
Verordnung vom 19 November über das
Bewilligungsverfahren von GVO-Lebensmitteln, GVO-Zusatzstoffen und
GVO-Verarbeitungshilfsstoffen (VBGVO): http://www.admin.ch/ch/d/sr/c817_021_35.html
Ordonnance du 19 novembre 1996 concernant la procédure d’autorisation relative
aux denrées alimentaires OGM, aux additifs OGM et aux auxiliaires
technologiques
OGM (OAOGM): http://www.admin.ch/ch/f/rs/c817_021_35.html
Ordinanza del 19 novembre 1996 concernente la procedura di autorizzazione per
le derrate alimentari OMG, gli additivi OMG e le sostanze ausiliarie di
lavorazione
OMG (OPOMG): http://www.admin.ch/ch/i/rs/c817_021_35.html
1.
Lebensmittel
Futtermittelverordnung: http://www.admin.ch/ch/d/sr/c916_307.html
Ordonnance sur les aliments pour animaux: http://www.admin.ch/ch/f/rs/c916_307.html
Ordinanza sugli alimenti per animali: http://www.admin.ch/ch/i/rs/c916_307.html
Bundesamt für Landwirtschaft (BLW): http://www.blw.admin.ch
Office fédéral de l’agriculture: http://www.blw.admin.ch/index.html?lang=fr
Ufficio federale dell’agricoltura: http://www.blw.admin.ch/index.html?lang=it
Normen:
CEN:
http://www.cenorm.be/cenorm/index.htm
Schweizerische
Normenvereinigung (SNV): http://www.snv.ch/
Association Suisse de Normalisation
avec service international: http://www.snv.ch/default.cfm?spr=fr
ISO: http://www.iso.ch/iso/en/aboutiso/introduction/index.html