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26.01.2012 Mellioidose (Australien)

Der Mann einer Parlamentarierin erholt sich im Moment im Spital, nachdem er sich eine gefährliche aus dem Boden kommende Infektionskrankheit zugezogen hatte. Die Parlamentarierin sagte, dass sich ihr Mann in ärztliche Behandlung gegeben hatte, nachdem eine Wunde an seinem Fuss nicht heilte. Sie geht davon aus, dass sich ihr Mann beim Rasenmähen trotz Vorbeugemassnahmen infiziert hat. Die Gesundheitsbehörden der Region teilten mit, dass in dieser Saison schon 24 Fälle von Mellioidose, in zwei Fällen mit Todesfolge, ereignet hätten. Melioidose befällt hauptsächlich Personen, welche direkten Kontakt mit Boden und Wasser haben. Viele Erkrankte haben schon andere Krankheiten wie Diabetes, Nierenprobleme, Zirrhose, Thalassemie, Alkoholabhängigkeit, immunsuppressive Behandlung, Lungenprobleme oder zystische Fibrose. Melioidose trifft Menschen jeden Alters, kommt aber am häufigsten zwischen dem 40-60 Lebensjahr vor und trifft zu grösseren Anteilen Männer. In gewissen Fällen von akuter Mellioidose zeigt sich ein schwerer Verlauf mit rasch voranschreitenden Atemproblemen, welche durch ein Akutes Respiratorische Stress Syndrom (ARDS) und / oder durch eine Lungenentzündung hervorgerufen werden. [ProMed]

19.01.2012 Epidemische Gastroenteritis (Frankreich)

Seit 1990 werden in Frankreich akute Fälle von Gastroenteritis überwacht. Gemäss den gesammelten daten hat man nun herausgefunden, dass die Fälle von akuter Gastroenteritis in städtischen Gebieten in Frankreich über dem den Werten liegen, bei dem man von einem Ausbruch spricht und zwar bei 300 Fällen pro 100‘000 Einwohner (bei einem Ausbruchswert von 282). Gemässe den Daten gibt es in Frankreich 6 Regionen, welche diesen Wert überschreiten: Aquitaine mit 308 Fällen, das Alsass mit 319 Fällen, die Provence-alps-Cote-d'Azur mit 327 Fällen, gewisse Regionen der Normandie mit 339 Fällen, Languedoc-Roussillon mit 571 Fällen und der Spitzenreiter Nord-Pas-de-Calais mit 884 gemeldeten Fällen. 43% der betroffenen Persone waren Männer mit einem Durchschnittsalter von 28 Jahren. In den Mehrzahl der Fälle ist eine virale, bakterielle oder parasitäre Gastroenteritis ansteckend. Gastroenteritis ist eine häufig vorkommende Krankheit, welche die meisten Menschen treffen könnte und wird durch ungenügende Hygiene und falsche Behandlung von Lebensmitteln gefördert. [ProMed]

12.01.2012 HIV – böswillige Absicht (USA)

Ein HIV-positiver Mann hat sich in Michigan am 26. Dezember 2011 den Behörden gestellt und zugegeben, dass er mit 3000 Männern und Frauen sexuelle Kontakte gehabt hätte mit dem Ziel das HI-Virus zu verbreiten und die Personen zu töten. Zum heutigen Zeitpunkt des eingeleiteten Verfahrens wird dem 51-jährigen Mann in zwei Fällen von sexuellen Kontakten angeklagt, dass seine Partner nicht gewusst hätten, dass er HIV-positiv war. Eine Frau bezeichnete den Mann als Psychopathen und Raubtier. Noch ist unklar, ob der Anwalt auf Geistesgestörtheit des Mannes plädieren wird. In Michigan gilt sexueller Kontakt einer HIV-positiven Person als Straftat. Nach mehreren Selbstmordversuchen wurde der Mann in eine Heilanstalt überführt. Dort zeigte sich, dass der Mann sexuell erregt wird, wenn er Frauen Schmerzen zufügen kann. Sein Anwalt kündigte an, dass er alle Optionen zur Verteidigung seines Kunden prüfen werde. Auf der anderen Seite ist es auch dem Anwalt klar, dass ein solcher Mensch aus der Gesellschaft entfernt werden muss. [ProMed]

05.01.2012 Murray Valley Enzephalitis (Australien)

Die Gesundheitsbehörden von New South Wales (NSW, Australien) warnen die Bewohner und Besucher des westlichen und südlichen Teil der Region, dass diese spezielle Schutzmassnahmen zu treffen haben, um sich vor Mückenstichen zu schützen. Dies nachdem man das Murray Valley Enzephalitis (MVE) Virus in NSW dort in Sentinel-Hühnern gefunden hat, welche in dieser Region leben und da man positive Befunde für MVE in NSW relativ selten findet. Positive. Die Hauptaussage der Warnung ist, dass man sich con Mücken nicht stechen lassen soll und man auf mögliche Symptome einer Virusinfektion achten sollte. Das erhöhte Risiko für den Menschen ergibt sich mit den im warmen und feuchten Wetter wachsenden Mückenpopulationen, welche das Virus tragen und es somit auf Vögel und eben manchmal auf den Menschen übertragen können. Schon im Sommer 2010 hatte man die MVE Viren in Sentinel-Hühnern und in Mücken entdeckt und in NSW wurden zwei Infektionen von Menschen mit dem MVE gemeldet. [ProMed]